Samstag Mai 26 , 2018
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Glossar

Hier finden Sie eine Liste von Wörtern mit sprachlichen Erklärungen, die den Wortschatz eines Textes dieses Internetauftrittes erschließt. Das Glossar listet die Terminologie der Fachsprache und des technischen Sachgebietes mit begrifflich-sachlichen Definitionen auf, die den richtigen Gebrauch dieser Fachausdrücke und deren eindeutiges Verständnis sichern sollen. Die Definitionen haben wir alle aus www.wikipedia.org entnommen.


DyskalkulieDyskalkulie ist eine Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen (Synonyme sind Rechenschwäche oder Arithmasthenie). Es handelt sich um beständige Minderleistungen im Lernstoff des arithmetischen Grundlagenbereiches (Mächtigkeitsverständnis, Zahlbegriff, Grundrechenarten, Dezimalsystem), wobei die Betroffenen mit ihrer subjektiven Logik in systematisierbarer Art und Weise Fehler machen, die auf begrifflichen Verinnerlichungsproblemen beruhen. Dabei lassen sich die Erscheinungen Nominalismus, Mechanismus und Konkretismus beobachten. Dyskalkulie darf nicht mit dem Zahlenanalphabetismus verwechselt werden, der rechnerisches Unvermögen und die Schwäche, Sachverhalte in Zahlen darzustellen beziehungsweise zahlenmäßig dargestellte Sachverhalte zu verstehen, bezeichnet.
EmpathieAls Empathie (westlicher gräzisierter Fachterminus (Kunstwort) ἐμπάθεια empatheia als Übersetzung von deutsch „Mitfühlen“, „Einfühlung“[1]; im Griechischen mit den dortigen Bedeutungen „Vorurteil“, „Gehässigkeit“[2]; stattdessen dort Verwendung von συμπάθεια, „Sympathie“) bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen, einen anderen Menschen von außen (ohne persönliche Grenzen zu überschreiten) möglichst ganzheitlich zu erfassen, dessen Gefühle zu verstehen, ohne diese jedoch notwendigerweise auch teilen zu müssen, und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar zu werden. Der Begriff wird im deutschen Sprachraum seit dem Ende der 1960er Jahre von Psychologen bzw. Psychotherapeuten, Pädagogen, Seelsorgern, Ärzten und Soziologen verwendet
HospitationenUnter Hospitationen im Bereich der Lehrerausbildung versteht man in erster Linie Unterrichtsbesuche, wobei ein Fachleiter einem vom Referendar veranstalteten Unterricht beiwohnt und diesen anschließend mit dem Referendar bespricht, analysiert und gegebenenfalls bewertet. Der Beratungsaspekt sollte dabei durchgängig im Vordergrund stehen
Hospitationen sind natürlich auch denkbar in der Form, dass Referendare den Unterricht des Fachleiters besuchen und dieser zum Gegenstand der Analyse und Besprechung wird. Eine weitere Form stellen Gruppenhospitationen dar, wobei der Kreis der Teilnehmer entsprechend erweitert wird (z. B. das gesamte Fachseminar)
Für die Analyse und Besprechung derartiger Hospitationen sind schriftlich dokumentierte Unterrichtsentwürfe sehr vorteilhaft. In diesen werden oftmals die Intentionen (Lernziele) und Verlaufsphasen sowie die didaktischen und methodischen Überlegungen festgehalten.
Zur Analyse werden Hospitationskritierien eingesetzt. Diese sind beispielsweise
  • Aktivierung des Motivationspotenzials
  • Art, wie die Lernenden Selbstwirksamkeit erleben können
  • Art, wie Lernstrategien und Metakognition eingesetzt und geübt werden
  • Einbindung in Lebens- und Verwendungsbezüge
  • Modellbildung und Anregung zur konstruktivistischen Einbindung in das eigene Weltbild der Lerner
LegasthenieUnter der Legasthenie (altgr.: λέγειν legein „sprechen“ [hier „lesen“, „schreiben“, „auslegen“] und ἀσθένεια astheneia „Schwäche“; unfähig-sein-auszulegen, Lese-Rechtschreibstörung; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit; LRS) versteht man eine massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die betroffenen Personen (Legastheniker) haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt. Als Ursache werden eine genetische Disposition, Probleme der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem der Phonologie angenommen. Die Störung tritt isoliert und erwartungswidrig auf, d. h. die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne dass es eine plausible Erklärung wie eine generelle Minderbegabung oder schlechte Beschulung gibt. Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie geht davon aus, dass in Deutschland 4 % der Schüler von einer Legasthenie betroffen sind. Bei frühzeitiger Erkennung können die Probleme meist kompensiert werden; je später eine Therapie ansetzt, desto geringer sind in der Regel die Effekte.
LernschwächeEine Lernstörung ist eine Entwicklungsstörung, die umgangssprachlich auch als Lernschwäche bezeichnet wird. Betroffene Kinder haben bei hinreichender Intelligenz im Vergleich mit Gleichaltrigen Defizite beim Schreiben, Lesen oder Rechnen. Zu den verbreiteten Lernstörungen gehören Dyslexie bzw. Legasthenie, Dyskalkulie und Dysgraphie bzw. Dyspraxie, nonverbale Lernstörung oder Hyperlexie werden auch dem Spektrum an neurologisch bedingten Lernstörungen zugeschrieben.
Besonderheiten beim schulischen Lernen:
  • große Schwierigkeiten bei sich zufällig bzw. beiläufig ergebenden Lernsituationen
  • Schaffung eigener Lernumwelt kaum möglich
  • gegliederter und geplanter Unterrichtszugang nötig
SupervisionSupervision ist eine Form der Beratung, die Einzelne, Teams, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet. Fokus ist je nach Zielvereinbarung die Arbeitspraxis, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Supervisand und Klient, die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation des Supervisanden usw..

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